Investment Highlights

Das Unternehmen


     

Modernes Modeunternehmen mit über 150 Jahren Tradition: ETERNA unterstreicht seit 1863 mit höchsten Qualitätsanforderungen und zahlreichen Innovationen seinen Anspruch als führender Hersteller von Herrenhemden und Damenblusen mit Sitz in Passau (Deutschland) täglich aufs Neue. Dabei kann ETERNA als Spezialist das tiefe Wissen um das Kernsortiment voll ausspielen – hohe Passformtreue, Varianz in Ärmellänge und –Variationen sowie Kragenformen sind nur einige Beispiele. Im Jahr 2017 setzte ETERNA rund 4,5 Mio. Hemden, Blusen, Krawatten und Accessoires ab.

 

Direkt am Kunden: ETERNA ist an ca. 5.000 Point of Sales in über 40 Ländern vertreten. Als vertikaler Anbieter verfügt ETERNA mit eigenen Stores und dem Onlinehandel auch über eigene Vertriebskanäle. Per 31.12.2017 wurden die ETERNA-Produkte in 53 Retail-Stores und zusätzlich in 16 Franchise-Stores vertrieben.

 

Umwelt- und sozialverträgliche Herstellung der Produkte hat oberste Priorität: Die Nachhaltigkeit der europäischen Wertschöpfungskette steht unter ständiger Kontrolle unabhängiger Institute. Bereits seit dem Jahr 2000 sind die Produkte von ETERNA durch den höchsten Standard im Markt OEKO-TEX® 100plus (seit 2015 "Made in Green") zertifiziert, was das Passauer Unternehmen zum weltweiten Vorreiter in der Branche machte. Dieses Gütesiegel bestätigt, dass alle Betriebe der gesamten Herstellungskette und damit auch alle Zulieferer zu 100% lückenlos den beiden Richtlinien des OEKO-TEX® Standard 100 und STeP by OEKO-TEX® entsprechen. Mit Stoffen höchster Qualität und der firmeneigenen Europa-Produktion setzt ETERNA auf verantwortungsvoll produzierte Mode. Unter dem exklusiv für das Unternehmen entwickelte Siegel GOOD SHIRT bündelt ETERNA alle Anstrengungen im Sinne der Nachhaltigkeit und setzt dabei auf Transparenz: Als erstes Modeunternehmen gibt ETERNA vollen Einblick in die gesamte Lieferkette – für jeden einfach nachvollziehbar unter Eingabe der EAN-Nummer auf der Webseite www.goodshirt.eu.

 

Management mit langjähriger Branchenexpertise: Henning Gerbaulet, Geschäftsführender Gesellschafter der ETERNA Mode Holding GmbH, verfügt insgesamt über rund 20 Jahre Managementerfahrung in der Mode- und Textilbranche. Seit Februar 2013 hat Gerbaulet die Etablierung der Omnichannel-Strategie, die Vertikalisierung des Geschäftsmodells von ETERNA sowie die Modernisierung der Marke und Kollektion entscheidend vorangetrieben. Bei der Unternehmensentwicklung wird er unterstützt von Helmut Kandlbinder (CFO) und Marianne Öller (COO), welche beide als Mitglieder der Geschäftsleitung und als Gesellschafter auf eine langjährige Führungserfahrung im Unternehmen zurückblicken können.

Die Strategie


     

Erfolgreicher ganzheitlicher Markenrelaunch: In den vergangenen Jahren wurde das 1863 gegründete Traditionsunternehmen ETERNA strategisch für die heutigen Marktherausforderungen neu ausgerichtet. So wurden Marke und Produkt grundlegend modernisiert; ein vollumfassender Markenrelaunch wurde Anfang 2015 erfolgreich durchgeführt. Das Selbstverständnis von ETERNA als moderne Premiummarke kommt in den hochwertigen, schwarz-weiß fotografierten Imagekampagnen, modernen Produktfotografie und einem einheitlichen, wertigen Labelingkonzept zum Ausdruck. Die grundlegende Modernisierung des Online-Auftritts verbunden mit einem einheitlichen Konzept für den kommunikativen digitalen und stationären Auftritts und des dem Markenverständnis angepassten Storekonzepts inklusive neukonzipierten Ladenbaus runden den Markenrelaunch auf allen Kontaktpunkten zum Endkunden hin ab.

 

Zielgerichtete Kommunikationsstrategie in digitalen Medien: Mit einer auf digitale und soziale Medien ausgerichteten Kampagne unterstreicht ETERNA sein Selbstverständnis als modern-denkende und ebenso handelnde Marke. Über 38 Mio. Kundenkontakte in 2016 allein mit der Digitalkampagne belegen dabei eindrucksvoll den Erfolg der Kommunikationsstrategie. Signifikant ansteigende Online-Frequenzen im oberen zweistelligen Prozentbereich belegen darüber hinaus die wiedergewonnene Attraktivität und Begehrlichkeit der Traditionsmarke ETERNA.

 

Vertikalisierung der gesamten Wertschöpfungskette: Um Marktpotenziale bestmöglich zu nutzen, verfolgt ETERNA eine Omnichannel-Strategie (Wholesale, Retail, Online), durch die Kunden zielgerichtet adressiert werden können. Indem die stationären Produktangebote mit dem Onlineangebot verknüpft werden, erhalten zudem die eigenkontrollierten Stationärflächen im Wholesale- wie auch Retailbereich Zugang zur virtuellen Regalverlängerung, wodurch sich die Sortimentsbreite etwa verfünffacht.

 

Ausgeprägte Fähigkeit zur Digitalisierung: Das umfangreiche Angebot an zahlreichen Passformen und Größen der online-affinen Produkte Hemden und Blusen bedient optimal die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse bei höchster Produktqualität. Dies trägt maßgeblich zu einer Minimierung der Retouren bei.

Die Finanzen

 

     

Umsatz per Dezember 2017 mit einem Plus von 2,7 Mio. € (+2,6%) gegenüber dem Vorjahr über Marktentwicklung *: Russlandkrise, BREXIT und fehlende Kundenfrequenz im Handel als Herausforderungen für die gesamte Branche. Zur Umsatzentwicklung trug der Export mit +8,1% bei. Das Inlandsgeschäft liegt über Vorjahr (+0,6%).

 

Wachstumstreiber sind das Exportgeschäft sowie die eigenkontrollierten Flächen, mit denen ETERNA ein niedriges einstelliges Like-for-like-Plus trotz generellem Frequenzrückgang im Handel generierte.

 

Die Veränderung der Marktumsätze für Hemden liegt kumuliert im Monat Dezember bei -1,3% und für Blusen bei -1,6% *.


Verbesserung des EBITDA auf 11,2 Mio. € (+0,3%) sowie hohe Profitabilität mit einer EBITDA-Marge von 10,7% als solide Basis zur Steigerung des Unternehmenswertes und der Schuldendienstfähigkeit.

 

Konzernergebnis unter Vorjahr und im Wesentlichen durch die nicht liquiditätswirksame Abschreibung auf den Firmenwert der ETERNA Mode GmbH (6,4 Mio. €) sowie durch Sonderaufwendungen in Höhe von 3,5 Mio. € beeinflusst. Die Sonderaufwendungen entstanden größtenteils im Zusammenhang mit der erfolgreichen Refinanzierung.

 

Um Firmenwertabschreibung und Sonderaufwendungen bereinigtes Konzernergebnis bei +3,5 Mio. € und damit 23,0% über Vorjahr.

 

Reduzierung der Nettoverschuldung um 9,5 Mio. € (-16,4%) seit Januar 2013 bis Dezember 2016. Im Zuge der erfolgreichen Refinanzierung hat sich die Nettoverschuldung per Dezember 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Mio. € (+3,9%) erhöht.

 

Liquide Mittel in Höhe von 7,5 Mio. € per 31.12.2017 um 3,0 Mio. € über Vorjahreszeitraum.

 

* Quellen: Hachmeister und Partner (rollierende Betrachtung der letzten 12 Monate per Dezember 2017; Durchschnitt über alle Marken)